Jahreshelferversammlung 2006
Bericht 1: Lammersdorf. – Zur traditionellen Jahreshelferversammlung hatte der THW-Ortsverband Simmerath in Lammersdorf am vergangenen Freitagabend in die THW-Unterkunft in Lammersdorf eingeladen. Ortsbeauftragte Angelika Völl begrüßte die zahlreichen Gäste, aktiven und inaktiven THW-Helfer, die Junghelfer sowie die erschienenen Mitglieder der THW-Helfervereinigung recht herzlich zu diesem Jahresrückblick des THW-Ortsverbandes. Auch zahlreiche Vertreter des THW sowie der benachbarten Feuerwehren und Rettungsorganisationen konnte Sie begrüßen. Wolfgang Friebe, Geschäftsführer des Geschäftsführerbereiches Aachen erläuterte kurz das vergangene Jahr auf THW-Bundes und Geschäftsführerbereichebene und dankte den Helfern im Ortsverband Simmerath für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit, hier vor allem der Ortsbeauftragten Angelika Völl. Gero De Brouwer, Ausbildungsbeauftragter des THW-Ortsverbandes konnte sodann die Absolventen der Grundausbildung im letzten Jahr vorstellen. Mit sehr guten Ergebnissen absolvierten diese: Daniel Hejna, Gerrit Theissen, David Eschweiler, Elke Dohmen und Tobias Hild. Auf Kreisebene wurde eine Kraftfahrerfortbildung „Fahren im Gelände“ mit Norbert Dautzenberg an zwei Samstagen durchgeführt. Ebenfalls fand ein Grundlehrgang „Verkehrsunfallrettung in sehr guter Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und anderen Rettungsdiensten statt. Mit der MHD-Schule in Aachen wurden patientenschonende Rettungsausbildungen mit neuen Übungsszenarien geprobt, die eine Verknüpfung von technischer und medizinischer Rettung erforderte. . Auch eine Atemschutz- und Bergungsübung auf dem Trümmerkegel in Aachen wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Lammersdorf durchgeführt. Weiterhin wurden im vergangenen Jahr mehrere Lehrgänge absolviert: Marko Jansen absolvierte den Fachkundelehrgang „Wasserschadenpumpengruppe“ für Unterführer und Ausbilder. Thomas Mertens das thermische Trennen im THW, Christian Ruf den Lehrgang „Jugendbetreuer“ sowie den Lehrgang für Ausbilder und Prüfer der Grundausbildung. Wolfgang Völl, als alter Hase des THW, erreichte durch einen Sprechfunkerlehrgang die entsprechende Ausbilderqualifikation. Für das laufende Jahr, so Gero De Brouwer, sind weiterführende Ausbildungen der Wasserschadenpumpengruppe, eine weitere Atemschutzausbildung gemeinsam mit den Feuerwehren, sowie eine Motorsägenausbildung vorgesehen. Auch eine Grundausbildung seht im laufenden Jahr an, sowie weitere Sanitätsausbildungen und Unfallrettungsübungen gemeinsam mit dem DRK. Zugführer Patrick Jansen gab sodann einen Überblick über die im letzten Jahr geleistet Arbeit sowie die insgesamt 10 Einsätze des Ortsverbandes. Hierzu gehörten vor allem die Einsätze in Mützenich und Lammersdorf nach sintflutartigen Regenfällen, die Suche und Bergung nach einer vermissten Person im Rursee, der Abbau einer Drogenplantage sowie die Unterstützung der Feuerwehren bei einem Waldbrand. Auch wurde bei einem Einsatz am Kraftwerk in Frimmersdorf teilgenommen. Beim Weltjugendtag in Köln war man bei den Rodungsarbeiten, dem Aufbau sowie dem Abbau beteiligt, sowie bei einem Fahrdienst an 10 Tagen mit 16 Stunden täglich. Der Abbau der Behelfsbrücke in Hammer gehörte ebenfalls noch zu ein Einsätzen des letzten Jahres. Zahlenmäßig, so Patrick Jansen, kam man im Ortsverband auf 8.056 geleistete Stunden, sowie 904 geleistete Einsatzstunden. Zum Schluss stellte er noch den neuen Gruppenführer der Wasserschadenpumpengruppe, Marko Jansen, vor. Zum Ende des offiziellen Teiles der Versammlung dankte Ortsbeauftragte Angelika Völl nochmals allen für die tatkräftige Unterstützung und konnte noch vier Ehrungen vornehmen. Für 20-jährige Mitgliedschaft im Ortsverband wurden Ralf Bischoni, Thomas Schmitz und Robert Steins ausgezeichnet. Für 25-jährige Mitgliedschaft Horst Lauscher. Auch galt es wiederum den beiden guten Seelen der THW-Unterkunft mit einem kleinen Präsent zu danken. Irene Johnen und Friedhelm Moshake sind hier nicht mehr wegzudenken. Anläßlich des gemütlichen Teils des Abends fanden sodann noch zahlreiche Gespräche der Vertreter der einzelnen Rettungsdienste sowie der Vertreter des THW´s und der aktiven Helfer statt. Bericht 2: Lammersdorf. – Anlässlich der Jahreshelferversammlung des THW-Ortsverbandes Simmerath in Lammersdorf am vergangenen Freitagabend in der THW-Unterkunft in Lammersdorf konnte Jugendbetreuer Christian Ruf der Versammlung über die sehr große Jugendgruppe des THW-Ortsverbandes berichten. Zur Zeit besteht die Jugendgruppe des THW Ortsverbandes Simmerath aus 35 Junghelfern, drei wurden im letzten Jahr in die Grundausbildung abgegeben, 1 Junghelfer ist aus privaten Gründen ausgeschieden und 7 Junghelfer sind neu hinzugekommen. Der normale Dienstbetrieb im letzten Jahr betrug bei 26 Jugenddiensten insgesamt 4.300 Stunden. Als besondere Dienstveranstaltungen waren zu erwähnen: Die „Erste-Hilfe-Ausbildung“ gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr durch das DRK, das Kistenstapeln anlässlich der Kirmes in Lammersdorf, das gemeinsame Bootfahren mit der Feuerwehr auf dem Rursee, die Aktion „Sauberer Rursee“, der Rurseemarathon, sowie die Vorausscheidung beim Landeswettkampf, wo man als jüngste Truppe immerhin den 6. Platz belegte. Ebenfalls traf man sich mit anderen Jugendgruppen in Hürtgenwald, Euskirchen und Viersen. Gemeinsam mit dem Ortsverband Hattingen konnten 3 Junghelfer am Junghelferlehrgang in Hoya teilnehmen. Die Jugendfahrt nach Cochem gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr sowie die Abschlussfahrt ins Aqualand nach Köln waren weitere Highlights der Junghelfer im vergangenen Jahr. Erfreut zeigte sich Christian Ruf, dass die Jugendgruppe mittlerweile komplett ausgestattet ist, und im Jahre 2006 noch neue Helme angeschafft werden. Zum Ausblick auf das laufende Jahr teilte Christian Ruf mit, dass man die Jugendgruppe in zwei Gruppen aufteilen werde, so dass somit jeweils Mittwochsabends eine Gruppe Dienst hat, und man einen gemeinsamen Dienst an einem Samstag im Monat plane, um die Gruppe weiterhin kameradschaftlich komplett zusammenhalten zu können. Ziel ist es auch im laufenden Jahr die Zusammenarbeit mit anderen Jugendgruppen des THW und der Feuerwehren zu intensivieren, und auch weiterhin noch Junghelfer zum Junghelferlehrgang nach Hoya zu schicken. Als Leiter der Verkehrsunfallrettung konnte Wolfgang Völl aus Sicht der Unfallopfer auf ein sehr positives Jahr 2005 zurückblicken. Es gab im Bereich der Gemeinde Simmerath keine Einsatzanforderung im Bereich technische Unfallrettung. Somit ist im Jahre 2005 die Aus- und Fortbildung in starkem Maße weiter betrieben worden. Zu Jahresbeginn 2005 fand eine Führerfortbildung statt, und zwar im Ausblick auf den schweren Busunfall von 2004 im Kreise Euskirchen. Gemeinsam mit den Feuerwehren Kesternich und Rurberg wurde ein Ausbildungslehrgang in patientenschonender technischer Unfallrettung durchgeführt. Weiterhin nutzte man im Sommer die Möglichkeit, gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr Kesternich das Führerhaus eines LKW´s auseinander zu nehmen, und die hier festzustellenden Dimensionen zu verarbeiten. Ebenfalls wurde im Sommer gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Kesternich die Rettung von Personen aus einem auf der Seite liegenden und auf dem Dach liegenden PKW geübt. Die Zusammenarbeit mit der MHD-Schule in Aachen zog sich ebenfalls durch das gesamte abgelaufene Jahr. „Wir produzieren Sicherheit, das kann man nicht messen, das ist nicht ökonomisch, aber es nimmt uns voll in Anspruch“ war das Resümee von Wolfgang Völl, der es auch nicht versäumte zahlreichen Personen für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr zu danken.
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