Der deutsche Wetterdienst sagte für Samstag Nachmittag teils schwere Gewitter voraus. Wo und wie stark diese niedergehen sollten war unklar.
Gegen 14 Uhr lösten die ersten Gewitter in der Region aus. Um kurz vor 15 Uhr erhielt die Region die höchste Warnstufe "Violett" von der Unwetterzentrale. Knapp eine Stunde später waren in Monschau-Höfen Regenmengen um 88l/m² erreicht und die Feuerwehr Monschau befand sich inzwischen im Vollalarm.
Für das THW gab es vorerst Entwarnung und einige Helfer, die sich schon vorzeitig an der Unterkunft eingefunden hatten konnten das Fußballspiel verfolgen.
Kurz vor Abpfiff (17:30 Uhr) meldeten sich die Melder dann doch. Mit dem Einsatzstichwort "Haus droht einzustürtzen" ging es nach Monschau. Vor Ort wurde festgestellt, dass durch das Abrutschen des Steilhanges auch das aus Steinmauern und Holz gebaute Ferienhaus um ca. 1,5 Meter aus seiner eigentlichen Position abgerutscht war. Ohne professionelle Begutachtung war es zu gefährlich den Gefahrenbereich zu betreten. Also verblieb das THW Simmerath in Bereitstellung bis der Baufachberater vom THW Hürtgenwald eintraf. Nach dessen Begehung konnte das Haus provisorisch abgestützt und ein Baum, der auf das Haus zu stürzen drohte, gesichert werden.
Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und den anderen Kräften verlief wie immer Reibungslos